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Funktion PV-Anlage

Funktionsweise PV-Anlage
  • Die Photovoltaik (PV) erzeugt Strom mit Hilfe der Sonne. PV-Solarstromanlagen bestehen aus Solarmodulen, Wechselrichter und Einspeisestromzähler. Sie lassen sich in vielen Varianten und in praktisch jeder Größe errichten.
  • Der photovoltaische Effekt in Solarzellen bewirkt die Umwandlung des Lichtes in elektrischen Strom. Die Spannung einer einzelnen Zelle ist für die meisten Fälle der Stromversorgung zu niedrig, so dass mehrere Zellen zu Modulen zusammengeschaltet werden. Die in den Modulen verwendeten Solarzellen sind aus einem Halbleiterwerkstoff aus Silizium (dem nach Sauerstoff zweithäufigsten Element der Erde) gewonnene Scheiben mit zwei Schichten: einer relativ dicken, positiven und leitenden Schicht und einer sehr dünnen, negativen leitenden Schicht. Trifft Licht auf die Solarzelle, entsteht zwischen diesen beiden Schichten ein elektrisches Feld. Dieses setzt die vom Sonnenlicht erzeugten Ladungsträger in Bewegung und einen Stromfluss in Gang. Die beiden elektrisch positiv und negativ leitenden Bereiche der Solarzelle sind durch eine elektrische Leitung miteinander verbunden – Gleichstrom fließt. Ein Wechselrichter (sog. Inverter, also Gleichstrom-Wechselstrom- Wandler) wandelt den erzeugten Gleichstrom in netzfähigen Wechselstrom um. Der Einspeisestromzähler schließlich misst die erzeugte Strommenge, die ins öffentliche Netz eingespeist wird und liefert so die Daten für die Zahlung der Einspeisevergütung.
  • PV-Solarstromanlagen sind weitgehend wartungsfrei und haben eine Lebensdauer von mehr als 30 Jahren.