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FAQ

Häufig gestellte Fragen:


Beteiligung Minderjähriger an KG?

Ist möglich.

Dafür wird bei Eintragung „Vormundschaftliche Genehmigung“ benötigt.

 

 

Verrechnung von Verlustzuweisungen aus einer Kapitalbeteiligung?

Bei Beteiligungen, die vor dem 11.11.2005 gezeichnet wurden, können Verlustzuweisungen aus einem Geschäftsjahr direkt mit sonstigen Einnahmen / Gewinnen des Teilhabers verrechnet werden.

Bei Beteiligungen, die nach dem 11.11.2005 gezeichnet oder erhöht wurden, sind Verlustzuweisungen nicht sofort abziehbar sondern nur verrechenbar – d.h. sie können nur mit späteren Gewinnen aus der Beteiligung verrechnet werden.

 

 

Wie hoch sind die Notargebühren für die Eintragung ins Handelsregister?

Auskunft Notariat Heintskill am 07.04.09: Die Gebühren sind abhängig von der Höhe der Kapitaleinlage – dazu gibt es aber keinen Satz für die Berechnung sondern eine Tabelle:

Auszüge aus der Tabelle:

Einlage                         Gebühr

110.000 € à                  110,00 €

100.000 € à     103,00 €

  50.000 € à                    66,00 €

  20.000 € à                    36,00 €

  10.000 € à                    27,00 €

 

Wie werden Zinsen von Gesellschafterdarlehen steuerlich behandelt?

Die Zinsen für Gesellschafterdarlehen werden zu 100 % an den Gesellschafter ausbezahlt.

Bei der Steuererklärung wird der Betrag Überschuss-Steigernd bei dem Titel Sonderbetriebseinnahmen aufgeführt und fliest dort entsprechend in die Gesamtbewertung mit ein.

Im Gegenzug können alle Aufwendungen, die einem Gesellschafter im Zusammenhang mit der Beteiligung und auch dem Darlehen entstehen, bei den Sonderbetriebsausgaben geltend gemacht werden.

 

Garantierte Stromvergütung durch EEG
Die Vergütung des erzeugten Stromes wird durch die Mindestvergütungssätze des EEG für 20 Jahre garantiert. Diese Vergütung ist immer anlagenbezogen, unabhängig vom Eigentümer der Anlage.

 

Versteuerung von KG-Erträgen
Betriebswirtschaftliche Gewinne der Gesellschaft werden bei jedem Gesellschafter anteilig seiner Beteiligungshöhe entsprechend seinem persönlichen Steuersatz versteuert. Aufgrund degressiver bzw. Sonder-Abschreibungen, und damit in den Anfangsjahren erhöhter Abschreibungen entstehen zunächst betriebswirtschaftliche Verluste, die in der Gesellschaft vorgetragen werden. Wenn die Gesellschaft dann in die Gewinnzone rückt werden die Gewinne mit den vorgetragenen Verlusten verrechnet. Erst wenn diese ausgeglichen sind, müssen die Gewinne versteuert werden. Das wird nach etwa 10 Jahren der Fall sein. Dann wird der anteilige Jahresgewinn jeweils dem sonstigen zu versteuernden Einkommen des Gesellschafters hinzugerechnet und ist entsprechend dem persönlichen Steuersatz zu versteuern.
Ausschüttungen an die Gesellschafter sind hiervon unabhängig und nicht zu versteuern. Die Ausschüttungen erfolgen jeweils aus den liquiden Mitteln der Gesellschaft, auch während der Anfangsjahre.

 

Höhe der Rendite / garantierte Rendite
Die Ausschüttungen sind %-ual für alle Gesellschafter gleich – unabhängig davon, wie hoch die Einlage ist.
Es gibt keine garantierte Rendite. Diese kann immer nur aus den freien liquiden Mitteln der Gesellschaft erfolgen. Im Falle von geringeren Einnahmen, z.B. wegen geringerer Sonnen-einstrahlung, fällt auch die Ausschüttung geringer aus. Umgekehrt können durch die Gesellschafter bei höheren Einnahmen auch höhere Ausschüttungen beschlossen werden.

 

Zeitraum für Einlage
Die Einlage ist als langfristige Geldanlage zu sehen. Im Normalfall erfolgt während zwanzig Betriebsjahren durch die Ausschüttungen an die Gesellschafter die Rückzahlung des eingesetzten Eigenkapitals sowie der Verzinsung.
Allerdings hat jeder Gesellschafter ein außerordentliches Kündigungsrecht, das er jederzeit wahrnehmen kann (siehe auch Gesellschaftsvertrag im Beteiligungsprospekt).

 


Weitere Fragen beantworten wir Ihnen gerne persönlich unter 06132/71001-20!